Haus Schwansen - Brücke Pflege und Fördern gGmbH
Rakower Weg 1
24354 Rieseby

Brücke Pflege und Fördern gGmbH in Rendsburg:
Am Stadtsee 9 (Wagenhaus)
24768  Rendsburg

 

 

 

 

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Pflegeleitbild

Menschenbild

Das Menschenbild, mit dem wir uns identifizieren, liefert uns die humanistische Psychologie. Im Wesentlichen geht es dort darum, den Menschen in seiner Ganzheit zu akzeptieren und ihm dies auch mitzuteilen. Das bedeutet natürlich nicht, dass alles Tun immer zu billigen ist, jedoch ist die Akzeptanz der Person die Grundvoraussetzung, um Sicherheit und Geborgenheit zu erfahren und darauf aufbauend eigenes Lebenspotential entfalten zu können.

Die humanistische Psychologie geht davon aus, dass der Mensch ein entscheidungsfähiges, selbstreflexives und sich selbst steuerndes Wesen ist, das in einer Gemeinschaft leben möchte und kraft der Gemeinschaft Gelegenheit erfährt, an derSelbstentfaltung zu arbeiten, unabhängig vom jeweiligen Gesundheitszustand.

Unsere Grundlage ist die Maslow`sche Bedürfnispyramide. Abraham Maslow gehörte zusammen mit Carl R. Rogers und Erich Fromm zu den wichtigen Vertretern der Humanistischen Psychologie.

Seine Motivationstheorie, die das menschliche Handeln aus gestuften Bedürfnissen heraus erklärt, geht von einem ganzheitlichen positiven Menschenbild aus

Ziele der Einrichtung

Unsere Einrichtung macht es sich zur Aufgabe, Dienste für dementiell erkrankte, alte und pflegebedürftige Menschen anzubieten unter Berücksichtigung der sozialen, gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen.
Die angebotenen Dienste sollen den individuellen Lebensstil und die Selbstverantwortung der betroffenen Menschen fördern. Dabei wird der mutmaßliche Wille in Entscheidungsprozesse einbezogen.
Die Aufrechterhaltung der Unabhängigkeit des alten und/oder behinderten Menschen ist dabei der oberste Leitgedanke.

Diese Philosophie stützt sich auf folgende Grundwerte:

  • Die Einzigartigkeit, die Würde und den Wert eines jeden Menschen
  • Das Bedürfnis eines jeden Menschen nach Selbstachtung und Selbstbestimmung
  • Die Förderung weitgehender persönlicher und funktioneller Unabhängigkeit
  • Das Bedürfnis eines jeden Menschen nach einem sinnvoll ausgefüllten Leben
  • Das Bedürfnis eines jeden Menschen nach sinnvoller Kommunikation und sozialer Interaktion
  • Beteiligung und Einbeziehung in allen Angelegenheiten, die ihn persönlich betreffen
  • Anerkennung der Tatsache, dass der Mensch immer eine Rolle im Sozialgefüge spielt, wie alt und /oder behindert er auch immer sein mag; er ist nicht vorrangig auf die Rolle des „Pflegebedürftigen“ reduziert

Handlungskonzepte

Diese Auffassung vom Menschen bestimmte die Wahl und die Weiterentwicklung der von uns verwendeten Handlungskonzepte im Umgang und für die Betreuung und Pflege der BewohnerInnen von Haus Schwansen.
Diese Handlungskonzepte sind die Säulen, auf denen in unserer Einrichtung die Betreuung und Pflege ruhen. Eine wichtige Grundlage ist die Kenntnis der Biographie.

Unsere Handlungskonzepte sind folgende:

  • Die „Integrative Validation“ nach Richard - eine wertschätzende Kommunikationsform auf der Ebene der Gefühle und Wertvorstellungen
  • Die Milieutherapie – die bewusste Gestaltung eines flexiblen räumlichen und organisatorischen Umfeldes für die Kranken
  • Die Kinaesthetics® in der Pflege - professionelle Bewegungsunterstützung für bewegungseingeschränkte Menschen mit dem Ziel, die Körperwahrnehmung zu fördern, Bewegungsschmerzen und Abwehrhaltung zu verringern
  • Die Basale Stimulation® in der Pflege - stimulierende Angebote, die aus der Beobachtung und der Lebensgeschichte erarbeitet sind und der Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit des pflegebedürftigen Menschen angepasst sind
  • Die Musiktherapie - Musik ist erinnerungsauslösend, ordnend und strukturierend, bewegungsfördernd und löst Emotionen aus. Musiktherapeutische Angebote und musikalische Begleitung sind in die Alltagsstruktur integriert

MitarbeiterInnen

Die Bildung der Mitarbeiter in den handlungsorientierten Konzepten ist ein kontinuierlicher Prozess. Es besteht ein ausgeprägtes Besprechungswesen um eine konstruktive Kommunikation zu gewährleisten. Dabei ist eine wertschätzende Haltung gegenüber den Bewohnern und Mitarbeitern eine wesentliche Voraussetzung. Die MitarbeiterInnen werden in Ihrer Persönlichkeit über den partizipativen Führungsstil gefördert.

Pflegedokumentation

Der Pflegeprozess spiegelt sich in dem Dokumentationssystem PFLEGE.ZEIT, angelehnt an das Pflegemodell nach Krohwinkel, wider.

Angehörige und gesetzliche Betreuer

Die Zusammenarbeit mit den Angehörigen und Betreuern ist für die Begleitung der uns anvertrauten Menschen eine wichtige Voraussetzung. Da sich der Gesundheitszustand der Bewohnerinnen und Bewohner kontinuierlich verändert, werden die Betreuungsziele laufend im Gespräch miteinander abgestimmt.
Wir machen die Angehörigen mit den Hintergründen unserer Arbeit vertraut.
Angehörige und Betreuer werden in Entscheidungsprozesse mit einbezogen. Die Bedürfnisse der Angehörigen werden wahrgenommen und wertgeschätzt. Gemeinsam werden Bewältigungsstrategien in Bezug auf den Abschiedsprozess entwickelt.

Kooperation mit anderen Institutionen

Die Zusammenarbeit mit anderen Berufssparten unterstützt uns in der Begleitung unserer BewohnerInnen auch durch das Einbringen neuer fachlicher Erkenntnisse Kooperationspartner sind:
Deutsche Expertengruppe Dementenbetreuung, Alzheimergesellschaft, Ärzte und Fachärzte, Krankenhäuser der Umgebung, Pflegeeinrichtungen in der eigenen Firmengruppe, Physiotherapie, Musiktherapeutin, Haus-Schwansen-Seminar, Apotheke Rieseby, Dokumentationssysteme PFLEGE.ZEIT, Sanitätshaus Assmann.

 

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